Friedhof Unterbarmen *Millionenallee*

 

 

Friedhof Unterbarmen

Pforte zur Ewigkeit

 

 

Paris hat seinen “Cimetière de Montmartre”, Prag seinen “Starý židovský hřbitov”, Brüssel den “Cimetière de Laeken”, Berlin den “Dorotheenstädtischen Friedhof” aber Wuppertal?

In Wuppertal hat der Unterbarmer Friedhof das Potential an die bedeutenden Gottesacker Europas anzuknüpfen! Dieser wurde 1822 durch die evangelisch-unierte Kirchengemeinde angelegt und beherbergt zahlreiche prominente Grabstätten honoriger Barmer Industrieller, Bürger oder auch Missionsboten der Rheinischen Mission in seiner kühlen Erde

Allein über diesen Gottesacker könnte man wohl einen ganzen Bildband füllen. Die Sphinx, die Pforte zur Ewigkeit, die Molineus-Säule oder das an “Richard-Wagner-Inszenierungen” erinnernde Mausoleum von Toelle sind nur einige der zahlreichen sehenswerten Grabstätten vor Ort.

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Grabstätte der Familie Molineus

Grabmonument der Barmer Fabrikantenfamilie Molineus, das im Stile einer gotischen Fiale wahrscheinlich im Jahre 1841 errichtet wurde

Wilhelm Molineus ließ sich 1803 als Siamosen- Fabrikant in Barmen nieder.

Seine Familie stammte aus Wermelskirchen und er heiratete die Tochter des Elberfelder Kaufmanns und Bürgermeisters Eller. Das Ehepaar hatte neun Kinder (drei Töchter und sechs Söhne).

Bis 1828 wirkte er als Stadtrat und einer der angesehensten Unternehmer der Region maßgeblich am einsetzenden Aufschwung Barmens mit

Auf dem Monument finden sich die Namen Wilhelm Molineus und seiner Frau Anna Maria, weiter befinden sich die Namen aller sechs Söhne, die Namen von vier Schwiegertöchtern, von vier Enkelkindern und einem Urenkel und Frau auf dem Grabstein. Außerdem wird der Bruder von Maria Molineus erwähnt.

Da die Grabstelle erst 1841 erworben wurde, ist davon auszugehen, dass alle vorangegangenen Todesfälle an anderer Stelle beerdigt wurden

 

 

 

Grabstätte Ignaz Lindl

Er wurde im J. 1799 zum Priester geweiht und zuerst Kaplan,

dann Pfarrer in seiner Heimat

Später begab er sich nach Barmen, wo er eine zeitlang als Inspektor

an der Missionsschule angestellt, dann als Hilfsprediger in

mehreren Gemeinden Wuppertals beschäftigt war

 

 

Grabstätte Friedrich Engels sen.

Engels erlernte den Beruf des Kaufmanns, danach trat er in das Familienunternehmen in Barmen ein.

Im Jahr 1819 heiratete er Elisabeth Franziska Mauritia (geb. van Haar).

Mit dieser hatte Engels fünf Söhne und vier Töchter. 

Unter seinen Söhnen waren der spätere sozialistische Theoretiker

und Unternehmer Friedrich Engels und die beiden Unternehmer 

Hermann und Rudolf Engels

 

 

Grabstätte der Bankiersfamilie Georg von Bary Jordans

 

 

 

 

Grabstätte Familie Georg Heinrich von Knapp

 

 

Auf der Grabstätte der Familie Georg Heinrich von Knapp befindet

sich ein auf stilisierten Löwenfüßen steinerner Sarkophag 

vor einer 4,5 Meter hohen und 6,5 Meter breiten Grabwand

Georg Heinrich von Knapp war Fabrikant in Barmen

und Mitglied des Preußischen Landtages

 

 

Grabstätte der Familie von Riedel- Goschin

 

 

 

Das etwa 2,80 Meter hohe Grabmal der Familie Riedel-Goschin

wurde als liegende Sphinx mit einem an ihr gestützten

trauernden Jüngling gestaltet

 

 

Grabstätte der Familie Carl Blanke

 

 

 

 

 

Grabstätte der Familie Emil Kornbusch

 

 

 

 

 

Grabstätte der Familie Hugo Toelle

 

 

 

Mausoleum der Familie Carl Toelle

 

 

 

Grabstätte der Familie Carl Toelle mit dem einzigen

erhaltenen Mausoleum in Wuppertal.

An seinem Eingang sind steinerne Figuren aus der

germanischen Nibelungensage aufgestellt

 

 

Grabstätte der Kavierbauer- Familie Ibach

 

 

 

 

 

Grabstätte der Familie Otto Jäger

 

 

Grabstätte der Familie Adolf Mann

 

 

 

 

Grabstätte der Familie A. H. Ressel

 

 

 

Grabstätte der Familie Blennemann

 

 

 

 

Grabstätte der Familie Paashaus

 

 

 

 

Grabstätte der Familie Alfred Güldner

 

 

 

Grabstätte der Familie Villebrandt

 

 

 

Grabstätte der Familie Carl Abr. Kruse

 

 

 

 

Vergessenes . . .

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wegen seiner landschaftlich schönen Lage und der prächtigen

alten Grabmäler ist der Friedhof Unterbarmen weit über die

Grenzen Wuppertals bekannt und berühmt.

 

Ein Weg mit Grabmälern vieler Industrieller wird im

Volksmund als "Millionenallee" bezeichnet.

 

Der Friedhof wurde am 05. Mai 1822 mit Gründung der Gemeinde

Unterbarmen eingeweiht und im Jahre 1897 erweitert.

Seine erneute Ausdehnung erfolgte im Jahre 1911 durch Kauf eines

Gartengrundstücks, wohl zunächst nur, um eine anderweitige

Nutzung dieses Geländes zu verhindern.

 

Der erweiterte Teil hebt sich von dem älteren, streng geometrisch

geprägten Teil deutlich ab: gewundene Wege sowie Rasenflächen,

Gehölze und Baumgruppen lassen dort einen parkähnlichen

Charakter hervortreten.  


Mit seiner Fläche von über 16 ha und manchen Steigungen bis zu 22% ist er

nicht nur das größte, sondern auch das steilste Gräberfeld in Barmen.

 

 

Einblicke in schwarz/weiss

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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