*Neu* Wuppertal`s Treppen

 

 

Wuppertal`s Treppen

 

Wuppertal gilt als die Stadt Deutschlands mit den

meisten öffentlichen Treppen. Man zählt 469 öffentliche

Treppen mit insgesamt 12.383 Stufen. 

23 Treppen stehen unter Denkmalschutz.

 

Die wohl bekannteste Treppe in Elberfeld ist das

Tippen-Tappen-Tönchen, die längste durchgehend gerade

ist die Jakobstreppe mit 155 Stufen, die

die Friedrich-Ebert-Straße in Elberfeld-West

mit dem Nützenberg verbindet.

 

Natürlich werde ich die nicht mehr in diesem Jahr

schaffen, aber ich will ja auch keine Rekorde aufstellen. 

Neun hab ich, bleiben noch 460 ;-)

 

 

Treppe an der Bogenstrasse

50 Stufen, Baujahr ca. 1930

Bogenstrasse <-> Hohenstein

 

 

 

 

Treppe am Hohenstein

Keine weiteren Angaben

Tannenstrasse <-> Bogenstrasse

 

 

Rund um diese beiden Treppen:

Nicht nur eine Straße trägt den Namen Hohenstein, sondern auch eine

Grünfläche. Eine besondere sogar, denn in mitten eines steilen Hanhes

steht der gleichnamige Felsen.

 

Schon bevor der Rott bebaut und der kleine Park angelegt wurde,

war der Hohenstein eine Barmer Attraktion. Noch heute kann von

hier den Ausblick über die Stadt genießen.

 

 

Serpentinenweg durch den Park Hohenstein

Bogenstrasse <-> Tannenstrasse

 

   

 

    

 

   

 

Oben angekommen wird mit man mit dieser Aussicht belohnt

 

 

 

Dicke Ibach Treppe

35 Stufen Baujahr 1897

Joseph-Haydn-Straße <-> Barmer Anlagen

 

Die Dicke-Ibach-Treppe ist eine denkmalgeschützte

gründerzeitliche Freitreppenanlage in Wuppertal-Barmen und

Eingang zum Ringeltal in den Barmer Anlagen.

 

 

 

Der Treppenaufgang, der zur höher gelegenen Joseph-Haydn-Straße

(ehemalsRichard-Wagner-Straße) und zu den Landhäusern an der Ostseite

des Ringeltales führt, wurde von den Vorstandsmitgliedern des Barmer

Verschönerungsvereins von 1878 bis 1897, Friedrich Wilhelm Dicke

und Peter Adolph Rudolph Ibach, im Jahre 1897 gestiftet.

 

 

Unterhalb des Türmchens befindet sich an der Westwand zur Erinnerung

an die Stifter der Treppe eine Wandtafel mit der Inschrift:

„Friedr. Wilh. Dicke – Rudolf Ibach – 1897

Rud. Ibach Sohn, Hof-Pianoforte-Fabrikant Sr. Majestät des Königs und Kaisers

 

 

Das von dem Berliner Bildhauer Reinhold Kuebart geschaffene

Bronzerelief Christus heilt ein mißhandeltes Tier schmückte die

Treppe bis 2006, dann wurde das Relief von Bronzedieben entwendet.

Die Plastik wurde später unrettbar zerstört auf einem Schrottplatz

aufgefunden. In der Treppennische befindet sich heute eine

Metallplatte mit einer wetterfesten Reproduktion des Reliefs.

 

 

 

Zwischen dem unteren Podest und den beiden oberen Treppenläufen

erheben sich die Mauern zu einer burgartig wirkenden Aussichtsplattform,

wobei sich im inneren Winkel ein turmartiger kleiner Pavillon befindet.

 

 

 

Die Bauweise der anspruchsvoll gestalteten Treppe, die auf die Formen der Burgenarchitektur und der Gotik zurückgreift, ist typisch für Bauwerke in öffentlichen Parkanlagen jener Zeit.

 

Aussicht von oben

 

Tippen Tappen Tönchen

Gertrudenstrasse/ Zimmerstrasse <-> Am Kasinogarten

105 Stufen Baujahr um 1900

 

 

Das Tippen-Tappen-Tönchen ist eine Treppe in Wuppertal-Elberfeld.

Sie ist nicht die längste, wohl aber die bekannteste Treppe in der

auf Grund der Hügel an Treppen reichen Stadt Wuppertal.

Der Name ist lautmalerisch und beschreibt das Geräusch der

früher getragenen Holzschuhe auf der verwinkelten Treppe.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sie wurde im 19. Jahrhundert im Zuge der Bebauung des Arbeiterquartiers

der Nordstadt erbaut und verbindet die Straße Am Kasinogarten

im Tal mit der Gertrudenstraße in der Nordstadt, wobei sie

einen Höhenunterschied von ca. 16 Metern überwindet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein bekannter Karnevals-Schlager wurde dem Tippen-Tappen-Tönchen gewidmet:

„Eck kenn en Mädchen und dat heet Lehnchen,
dat wönnt en Wopperdahl am Tippen-Tappen-Tönchen,
do steht en ganz kleen Hus,
do kiekt dat Mädchen ruut;
wer kennt nit dat Lehnchen vam Tippen-Tappen-Tönchen.“

Text und Musik von Heinz Schumacher und Reinhard Triefenbach

 

 

Diemeltreppe

Hardtstrasse <-> Gartenstrasse

30 Stufen Baujahr ca. 1929

 

 

 

 

Als Begründer der Hardt-Anlagen als Stadtpark gilt der Elberfelder

Arzt Johann Stephan Anton Diemel, auf dessen Initiative hin im Zuge

der Wiederbepflanzung der Hardt erste Flächen gärtnerisch gestaltet

und dem Publikum zugänglich gemacht wurden. An ihn erinnern heute

das 1824 am Aufstieg zur Elisenhöhe errichtete Diemel-Denkmal sowie

die nach ihm benannte Diemeltreppe, einen der zahlreichen Fußwege,

die aus der Stadt auf die Hardt hinauf führen.

 

Treppe an der Staasstrasse Ronsdorf

Keine weiteren Angaben

Lutherkirche <->Staasstrasse

 

 

 

 

Die Treppe verbindet die 1790 erbaute Lutherkirche mit der

Staasstrasse an der sich der Bandwirker- Platz befindet. 

 

 

Hamburger Treppe

72 Stufen, Baujahr 1910

Eschenbeeker Strasse <-> Hamburger Strasse

 

 

Die Hamburger Treppe ist eine denkmalgeschützte Freitreppe 

im Wuppertaler Stadtbezirk Uellendahl-Katernberg.

Nach der Unteren Denkmalbehörde gehört die Hamburger Treppe zu

den aufwändigsten der erhaltenen historischen Treppenanlagen

 

 

 

Das Treppenbauwerk besteht aus einem geraden, einläufigen Aufgang mit vier Zwischenpodesten mit seitlichen Handläufen. Zu beiden Seiten schließen Portale, die nach oben in einem Treppengiebel auslaufen, in der Höhe der Häuserflucht das Bauwerk ab. Die Torbögen, die sich spiegelbildlich gleichen, bestehen aus einem größeren Torbogen, der von einem kleineren mit Brüstungsmauer flankiert wird.

 

 

 

Die Bögen werden durch eine mittige Säule mit dekorierten 

Würfelkapitellen getragen. Die Torbögen sind verputzt, wobei die

Stützen, die Brüstungsmauer, die Bogensteine sowie die abschließenden

Steine des Giebels mit roten Sandsteinausgeführt wurden. 

 

Im Feld des Giebels ist die Inschrift "Zur Hamburger Treppe" eingelassen. 

 

 

Vogelsauer Treppe

Obere 131 Stufen, Baujahr um 1929

Nützenberger Strasse <-> Vogelsaue

 

Untere 110 Stufen Baujahr 1904

Vogelsaue <-> Friedrich- Ebert- Strasse

 

 

 

Die Vogelsauer Treppe ist

eine denkmalgeschützte Freitreppe im Wuppertaler Stadtbezirk 

Elberfeld-West, sie erschließt die Wohnviertel am Hang des 

Nützenberges mit der im Tal gelegenen Friedrich-Ebert-Straße. 

 

 

 

 

 

 

 

In der Benennung der Vogelsauer Treppe teilt sich die

Treppenanlage in einen unteren und in einen oberen Teil auf.

 

 

 

 

Die Denkmaleigenschaft der Treppe wurde am 23. Oktober 1985 festgestellt.

Ab 2005 ist die Treppe Teilprojekt „Wegeverbindungen vom Tal auf die Höhen“,

sie stellt eine Verbindung vom Tal zumWeyerbuschturm dar.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Teil der Anlage an der Friedrich-Ebert-Straße ist besonders repräsentativ mit Stützmauern aus Bruchsteinen und die Einzelstufen, Treppenwangen, Handläufen, Handlaufstützen und Podestpfeilern aus Basaltlava ausgeführt. Ebenso sind die Fenster- und Türgewände der Räumlichkeiten unter den Treppenläufen zwischen den Stützmauern, in denen ein Standabort neben kleineren Raumnischen untergebracht ist, aus Basaltlava. Die Räumlichkeiten sind nicht öffentlich zugänglich.

 

 

Treppe zum Stadthallengarten

Baujahr um 1900

Stadthallengarten < - > Küpperstrasse

 

 

 

 

 

Friedrichsberger Treppe

158 Stufen, Baujahr 1910

Friedrichsberg < - > Ravensberger Strasse (Klever Platz)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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